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Familienpraxis Karlstein

Herzlich willkommen auf der Internetpräsenz
der Familienpraxis-Gemeinschaftspraxis Karlstein !

Geöffnet

Letztes Update: 20. Mai 2020

Liebe Patientinnen und Patienten,
liebe Eltern,

unser Praxisbetrieb läuft - wir sind nicht von einer Quarantäne/Praxisschließung betroffen.

In jetzigen Zeiten entsteht vielleicht der Einruck, als gebe es nur noch "Corona" als medizinisches Thema. Dem ist nicht so. Ein ausschließliches Fokussieren auf die aktuelle Epidemie wäre falsch und bringt andere gesundheitliche Risiken.
Bitte nehmen Sie daher auch weiterhin zeitgerecht alle sinnvollen Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen und Behandlungen anderer Erkrankungen wahr. Wir werden Ihnen dabei so gut wie möglich zur Seite stehen.
Bitte beachten Sie hierzu die folgenden Hinweise:

Schutzmasken
Seit 11. Mai 2020 gilt in allen bayerischen Arztpraxen eine Maskenpflicht.
Bitte kommen Sie ab Montag, den 11.05.2020 grundsätzlich nur noch mit einer angelegten Schutzmaske in unsere Praxis. Diese Schutzmaske darf kein Ausatemventil haben. (Erläuterung hierzu weiter unten)
Im Rahmen der Behandlung entfällt die Maskenpflicht, soweit die Art der Leistung diese nicht zulässt. Wir werden Sie in solchen Situationen bitten, Ihre Maske abzunehmen.

Kinder:
Grundsätzlich gilt die Maskenpflicht in Bayern erst ab dem 6. Geburtstag. Größere Kinder können aber spielerisch an die Alltags-Maske gewöhnt werden und diese unter Aufsicht tragen, bis sie damit umgehen können. Sollten Kinder die Alltags-Maske nicht tolerieren, zum Beispiel durch ständiges ins Gesicht greifen, wird davon abgeraten.
Kleinkinder unter einem Jahr sollen keine Alltags-Maske tragen, sie könnten dadurch gefährdet werden.

Weitere Ausnahmen:
Das Tragen einer Maske muss ausnahmsweise dann nicht erfolgen, wenn dies aus gesundheitlichen Gründen oder aufgrund einer Behinderung im Einzelfall nicht möglich oder unzumutbar ist. Dies kann unter Umständen auch bei Asthmatikern der Fall sein. Entsprechende Einschränkungen sind durch die betroffene Person oder ihre Begleitpersonen glaubhaft zu machen. Hierfür kann ein Schwerbehindertenausweis oder ein dies bestätigendes ärztliches Attest hilfreich sein.
Dies können wir für Sie bei Vorliegen der genannten medizinischen Gründe gerne erstellen.

Bei Menschen mit Demenz gilt in Bayern laut dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege Folgendes:
Aufgrund der mit einer Demenz einhergehenden Einschränkung können Betroffene eine Mund-Nasen-Bedeckung meist nicht verstehen. Personen, die Menschen mit Demenz im öffentlichen Raum begleiten, können Betroffene daher nicht immer erfolgreich dazu anhalten, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Sorgen um juristische Folgen sind aber in der Regel unbegründet, da bei Menschen mit Demenz aufgrund der Erkrankung häufig eine Ordnungswiedrigkeit nicht in Betracht kommt.

Den besten Schutz vor einer potentiellen Virusübertragung bietet nach wie vor das konsequente Distanzieren von anderen, potentiell virustragenden Personen.
Einige Erläuterungen und Tragebeispiele zu Schutzmasken finden Sie weiter unten.

Antikörper-Tests nach einer durchgemachten Erkrankung zum Nachweis einer erworbenen Immunität
Ab sofort können Sie nach Terminvereinbarung einen SARS-CoV-2-spezifische Antikörpertests bei uns durchführen lassen.
Für den Nachweis einer akuten /bestehenden Corona-Erkrankung ist dieser Test NICHT geeignet.
Wir können für Sie damit aber feststellen, ob Sie bereits Antikörper gegen SARS-CoV-2-Viren gebildet haben.
In diesem Fall wäre auch eine Immunität gegen Corona-Viren zumindest wahrscheinlich. Diese Immunisierungseffekte gegen Corona-Viren sind allerdings noch nicht abschließend wissenschaftlich untersucht.
Vor jeder Testung werden wir Sie über die Aussagekraft und die Grenzen des Tests so gut wie möglich informieren. Sie können dann gemeinsam mit uns entscheiden, ob ein Antikörper-Nachweis für Sie zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll ist.
Antikörpertests werden nur in bestimmten Fällen von den gesetzlichen Krankenkassen getragen. Als Selbstzahler-Leistung ("IGEL") betragen die Kosten etwa 30.- EUR/Testung.

Zugang zu Testungen bei akuter Erkrankung
Um eine aktuell bestehende Coronavirus-Erkrankung abzuklären, sind „echte" Erregernachweise (sogenannte "PCR-Tests") notwendig.
Wir selbst führen in unserer Praxis KEINE PCR-Testungen zum Nachweis einer akuten Erkrankung durch. Hierfür gibt es eingerichtete Teststellen im Landkreis.
Alle Verdachtsfälle können und sollten zur Testung angemeldet werden. Das machen wir gerne für Sie: Wir erstellen im Verdachtsfall eine Überweisung für die Teststellen in Alzenau/Hörstein oder Aschaffenburg.
Bitte kommen Sie hierzu nicht in unsere Praxis sondern rufen Sie uns unter 06188-82252 an oder senden Sie eine E-Mail an
familienaerzte@t-online.de
Tests im Rahmen von notwendigen Hausbesuchen werden weiterhin über den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116117 koordiniert.

Corona-Schwerpunktpraxis für den Lkr. Aschaffenburg
Corona- Krankheits- und Verdachtsfälle können nicht in unseren Praxisräumen in Karlstein behandelt werden!
Wenn Sie einen Verdacht oder Beschwerden haben, kommen Sie bitte nicht direkt in unsere Praxis.
Seit dem 23.04.2020 hat eine Corona-Schwerpunktpraxis in Mespelbrunn den Betrieb aufgenommen und versorgt Corona-Krankheits- und Verdachtsfälle aus dem Landkreis Aschaffenburg.
Nach Terminabsprache können dort alle Patienten, bei denen Hinweise auf eine mögliche Erkrankung mit Corona oder eine bestätigte Coronaerkrankung vorliegen, behandelt werden.

Bedarfsweise wird dann auch über eine weitere ambulante oder stationäre Behandlung entschieden.
Die Anmeldung für die Schwerpunktpraxis muß durch den Hausarzt erfolgen - dies machen wir als Familienpraxis gerne für Sie.
Bitte nehmen Sie diesbezüglich ausschließlich per Telefon: 06188-82252 oder per E-Mail: familienaerzte@t-online.de Kontakt mit uns auf.
Im medizinischen Bedarfsfall gibt es zudem weitehin auch Hausbesuche über den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel.116117).

Krankschreibungen/ AU-Bescheinigungen
Die Ausnahmeregelung, dass eine Arbeitsunfähigkeit auch nach einer telefonischen Befundaufnahme von der Ärztin oder dem Arzt bescheinigt werden kann, wurde erneut bis zum 31. Mai 2020 verlängert.
Krankschreibungen auf diesem Weg sind nach einem Telefonat für bis zu 7 Kalendertage möglich. Diese Regelung bezieht sich vor allem auf einfache Atemwegsinfekte.
Bei ärztlicher Behandlungsbedürftigkeit und bei allen nicht-infektiösen Erkrankungen vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Sprechstunde.
Wir haben sinnvolle Vorkehrungen und Hygienemaßnahmen getroffen, um Sie weiter sicher versorgen zu können.
Bei Erkältungskrankheiten haben wir eine gesonderte Infektionssprechstunde eingerichtet und werden Sie geschützt untersuchen.

Weitere organisatorische Hinweise / Sicherheitsmaßnahmen für unsere Familienpraxis in Karlstein:
Wir sind bemüht, Wartezeiten so kurz wie möglich zu halten. Bitte vereinbaren Sie daher immer einen Termin vor Besuchen in unserer Praxis.
Im Rahmen unserer kinderärztlichen Sprechstunden, auch bei Vorsorgen und Impfungen, darf aktuell nur eine erwachsene Begleitperson als Fürsorgeberechtigte/-r mit in die Praxis kommen.
Ausnahmen sind die Vorsorgen U2 und U3, hier können beide Elternteile begleiten. Weitere begründete Ausnahmen hiervon bitte vorab mit uns besprechen.

Auch Infektionsfälle ohne bestehenden Corona-Verdacht werden weiterhin in unserer Praxis behandelt, zu Ihrer Sicherheit aber separat von der übrigen Praxis und geschleust über einen gesonderten Eingang behandelt.
Unsere Praxis verfügt hierzu über ausreichend geeignete Schutzausrüstung.
Bitte kommen Sie auch in diesen Fällen nicht direkt in die Praxis sondern nehmen Sie zunächst ausschließlich per Telefon: 06188-82252 oder per E-Mail: familienaerzte@t-online.de Kontakt mit uns auf, um ein bestmögliches Vorgehen abzustimmen.

"Rollendes Wartezimmer:"
Sie können sicher in Ihrem Auto vor der Praxis warten ("rollendes Wartezimmer"). Rufen Sie uns nach dem Parken bitte unter der Sondernummer 0171-4725347 an, um den Einlass zu besprechen.

Videosprechstunden:
Wir bieten Ihnen weiterhin Videosprechstunden mit unseren Ärztinnen und Ärzten über ein zertifiziertes, deutsches Portal an.
Bitte melden Sie sich HIER dafür an.

Rezepte - Kind-Krankschreibungen - Überweisungen
Vieles lässt sich aktuell besser telefonisch/ per E-Mail / per Videosprechstunde klären. Wir versenden benötigte Unterlagen soweit sinnvoll und zulässig auch per Post an Sie.

Medienhygiene

Eine übermäßig auf die laufenende Corona-Epidemie ausgerichtete Berichtserstattung in den Medien mit den dabei veröffentlichten Zahlen vermittelt oft ein falsches Bild vom tatsächlichen Geschehen und Ausmaß der Gefährdung.
Eine große Zahl von Menschen hat bereits, ohne es zu wissen, einen symptomlosen/symptomschwachen Corona-Infekt hinter sich und ist daher sehr wahrscheinlich jetzt in einem gewissen Grad immun.
Sie kommen emotional besser durch die Krise, wenn Sie nicht mehrfach täglich alle Nachrichten aus den verschiedensten Quellen zum Thema lesen/sehen/hören. Gönnen Sie sich diesbezüglich Auszeiten. Das wirklich Wichtige werden Sie dennoch erfahren.

Erläuterungen zu den Schutzmasken
Die gebräuchlichsten drei verschiedene Schutzmasken-Typen sind wie folgt zu unterscheiden:

- Selbst hergestellten Masken (sog. „Community-Masken“ oder "Alltags-Masken")
- medizinischer Mund-Nasen-Schutz (MNS)
- filtrierende Halbmasken (FFP2 und FFP3)

Hier finden Sie ein Download-Infoblatt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu den Masken.

Die ersten beiden Maskenarten sind im Grunde vor allem eine Art "Spritzschutz".
Das korrekte Tragen kann vor allem eine verminderte Ausbreitung des Virus beim Ausatmen oder Husten durch einen bereits infizierten Menschen bewirken.
Damit schützen Sie in einem gewissen Maße Ihre Umgebung und, bei regelmäßigem Waschen oder Wechseln der Masken, begrenzt auch sich selbst.

Anders sieht es bei den sogenannten FFP-3 (etwas weniger gut auch FFP-2) Masken aus: Diese dienen weniger dem Umgebungs- als vielmehr dem Eigenschutz.
Richtig angelegt, können diese Masken durch geeignete Filter die Virenlast beim Einatmen erheblich senken und somit eine gewisse Schutzwirkung für den Träger entfalten.
Der Tragekomfort ist allerdings begrenzt, er kann durch ein Ausatemventil verbessert werden. Durch ein solches Ventil strömt beim Ausatmen die Atemluft des Trägers ungefiltert heraus, so dass die Umgebung nicht effektiv geschützt wird.
Deshalb sind diese Masken auch nicht für die "Maskenpflicht" im Publikumsverkehr zugelassen.

Grundsätzlich gilt: Alle Masken können auch selbst zum Risiko werden, wenn sie nicht sachgerecht erneuert / gewaschen oder getragen wedern.

Einige typische Anwendungssituationen und Empfehlungen zu den Masken dazu:

Sie sind gesund und wollen Einkaufen gehen
Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen müssen Sie aktuell i.d.R eine Maske tragen, die Mund und Nase bedeckt. Die Art der Maske ist grundsätzlich nicht vorgeschrieben. Kinder bis zu ihrem 6. Geburtstag sind von dieser Maskenpflicht ausgenommen.
Am sinnvollsten wäre das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes als Einmalware, den Sie nach jedem Tragen wegwerfen/erneuern.
Aufgrund der aktuellen Marktlage wird dies nur schwer machbar sein. Daher behelfen sich viele Menschen mit Stoff-Community-Masken.
Diese sollten aber, um nicht selbst zu "Keimschleudern" zu werden, unbedingt regelmäßig bei mindestens 60° gewaschen werden.

Sie sind gesund und müssen einen Menschen besuchen, der nicht an Corona erkrankt ist, aber zur Risikogruppe gehört
Am sinnvollsten wäre das Anlegen folgender Masken vor dem Kontakt:
Für den Besucher: Ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz (Einmalware, Einmalgebrauch)
und
Für die besuchte Person: Eine korrekt getragene FFP3-Maske

Sie sind gesund und müssen unvermeidbar (z.B. aus beruflichen Gründen) einen Menschen besuchen, bei dem Coronaverdacht besteht
Am sinnvollsten wäre das Anlegen folgender Masken/Schutzbekleidung vor dem Kontakt:
Für den Besucher: Ein eine korrekt getragene FFP3-Maske sowie weitere Schutzausrüstung (Kittel, Handschuhe, Schutzbrille, Haube, Überschuhe - alles als Einmalware, einmaliger Gebrauch)
und
Für die besuchte Person: Ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz (Einmalware, Einmalgebrauch)

Es kommt in Bezug auf die Masken somit auf die jeweilige Situation an. Eine allgemeingütige Empfehlung kann nicht ausgesprochen werden.

In jedem Fall ist zu bedenken, dass eine Virusübertragung durchaus auch durch die Hände und gemeinsam benutzte Gegenstände erfolgen kann.
Daher ist eine gute Handhygiene in allen Situationen sehr wichtig. Einige Gegenstände als Keimquellen werden dabei gerne "vergessen" und nur selten desinfiziert: Türgriffe, Eingabe-Geräte für PINS oder Griffel zum Unterschreiben an der Kasse, usw...
Auch das (Mehrfach-)Anlegen der Schutzmasken mit den Händen kann zu einer Keimbelastung der Masken führen.
Wenn Sie Ihre Hände häufig desinfizieren, sollten Sie auch an eine entsprechende Hautpflege (geeignete Handcreme) denken. Sonst kann es schnell zu einem Austrocknen der Haut mit Entzündung/Ekzembildung kommen.

Weitere Basisinfos und Links zu Thema Corona finden Sie hier.

Alle unsere Mitarbeiterinnen und unser Ärzteteam geben ihr Bestes, damit Sie als unsere Patienten so gut wie möglich durch die aktuelle Krise kommen.
Bitte haben Sie Verständnis für etwaige unvermeidbare Unannehmlichkeiten, die der sich stetig ändernden Situation geschuldet sind.

Ihre Familienpraxis Karlstein



Dr. med. Vera Zimmer
Fachärztin für Kinderheilkunde und Jugendmedizin
und ärztliche Psychotherapeutin
Naturheilverfahren - Homöopathie

Dr. med. Susann Überreiter
Fachärztin für Kinderheilkunde und Jugendmedizin

Dr. med. Alexander Miller
Facharzt für Allgemeinmedizin
und ärztlicher Psychotherapeut
Suchtmedizin
Palliativmedizin

Thomas Bergmann
Facharzt für Allgemeinmedizin
Notfallmedizin
Suchtmedizin

Auf diesen Seiten erhalten Sie Hinweise zu unserer Praxisorganisation und zu den Sprechzeiten. Bitte informieren Sie sich in Ruhe vorab !
Ihre Anregungen und Verbesserungsvorschläge per E-Mail sind uns jederzeit willkommen !


Unsere Anschrift:
D-63791 Karlstein, Welzheimer Str. 19e

Tel.: 06188 - 82252
Fax: 06188 - 991295
E-Mail: familienaerzte@t-online.de

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