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Corona-Themenseite - letztes Update: 21. Juli 2021

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Eltern,

unsere Praxis ist für Sie und Ihre Familie zu den Sprechzeiten geöffnet - wir treffen sinnvolle Vorkehrungen, um Sie auch unter den Corona-Bedingungen sicher versorgen zu können.

Corona-Impfungen
In den letzten Monaten konnten wir eine grosse Zahl unserer Patienten erfolgreich gegen Corona impfen.
In der Zwischenzeit sind Impfstoffe nahezu beliebig verfügbar und es gibt ein zeitnah verfügbares, öffentliches Impfangebot.
Daher nehmen wir aktuell keine neuen Corona-Impfanmeldungen mehr in unserer Praxis an.
Informationen zu den Corona-Impfungen im Impfzentrum der Stadt und des Landkreises Aschaffenburg finden Sie hier.

Alle bei uns bereits zur Impfung angemeldeten Patienten sowie in unserer Praxis Erstgeimpfte erhalten selbstverständlich noch die geplanten Erst- und Zweitimpfungen von uns.
Wenn Sie bereits einen Impftermin in unserer Praxis bekommen haben: Bitte laden Sie die folgenden Unterlagen zum Ausdruck herunter und lesen Sie diese in Ruhe zu Hause durch.
Füllen Sie bitte auch das hierbei enthaltene Impfanamnese-Formular aus und bringen Sie dies dann zu Ihrem Impftermin mit.

Unterlagen für Impftermin (geplante Impfung mit Impfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer oder COVID-19 Vaccine Moderna® von Moderna) [223 KB]

Die offiziellen Aufklärungs-/Einwilligungsbögen des Robert-Koch-Institutes zu aktuell in Deutschland verfügbaren CoVid-2-Impfstoffen finden Sie auch hier:

Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoff (z.B. Comirnaty®, COVID-19 Vaccine Moderna®)


Impfung von Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren gegen CoVid-19
Zwischenzeitlich wird von verschiedenen Seiten eine CoVid-Impfung von Kindern und Jugendlichen ins Gespräch gebracht. Hierzu geben wir Folgendes zu bedenken:
Der COVID-19-mRNA-Impfstoff von BionTech (COMIRNATY) ist jetzt zwar grundsätzlich auch für Jugendliche ab dem 12. Lebensjahr zugelassen.
Jedoch waren die Impfstoff-Zulassungsstudien für diese neuen CoVid-19-Impfstoffe nicht primär auf Kinder ausgerichtet und sind daher kaum dazu geeignet, seltene oder spät auftretende Nebenwirkungen für diese Altersgruppe zu erkennen.
Zudem hat sich zwischenzeitlich ein Risikosignal für Herzmuskelentzündungen ergeben, das vor allem männliche Jugendliche und junge Erwachsene nach der zweiten Dosis einer mRNA-Impfung betrifft. Die Datenlage hierzu ist allerdings noch dünn.

Die StiKo (Ständige Impfkomission) empfiehlt eine Immunisierung gegen SARSCoV-2 für 12- bis 17- Jährige aktuell nur als Indikationsimpfung, vor allem, wenn der Impfkandidat selbst aufgrund von Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf hat.
Eine generelle Impfempfehlung für eine COVID-19-Impfung aller Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren können wir in der aktuellen Situation und beim derzeitigen Kenntnisstand dahingegen nicht aussprechen.
Neue Ergebnisse zur zur Sicherheit der Impfstoffe sowie Veränderungen der epidemischen Lage oder des SARS-CoV-2-Virus können aber künftig Neubewertungen erforderlich machen.
In jedem Fall ist ärztlicherseits eine gewissenhafte positive Nutzen-Risiko-Abwägung für jede einzelne Impfung von Kindern und Jugendlichen erforderlich.
Die Bundesregierung hat zudem Anfang Juni 2021 klargestellt: „Ein sicherer Schulbetrieb wird auch in Zukunft völlig unabhängig von der Frage sein, ob ein Kind geimpft ist oder ob ein Kind nicht geimpft ist.“ Es soll kein indirekter Zwang für Eltern entstehen, ihr Kind impfen zu lassen.

Ein ausführliches Infoblatt der StiKo / des Robert Koch Institutes (RKI) zu dieser Thematik finden Sie hier.

Wenn es der ausdrückliche Wunsch des Kindes/Jugendlichen und seiner Eltern ist, wird Kindern und Jugendlichen über 12 Jahren von einigen Impfzentren auch ausserhalb einer medizinischen Indikation eine Coronaschutzimpfung angeboten.
Dies ist eine individuelle Entscheidung, die sehr gut überlegt sein will. In unserer Praxis führen wir diese Wunschimpfungen ohne medizinische Indikation und ohne klare StiKo-Empfehlung nicht bei Kindern durch.

Ein entsprechendes Impfangebot soll es zwischenzeitlich z.B. im Impfzentrum Hösbach geben. Familien, die ihre Kinder zuvor im Bayerischen Impfsystem (BayIMCo) angemeldet hatten, wurden von dort durch ein Callcenter kontaktiert und zu einem Impftermin eingeladen.

Wir werden Sie an dieser Stelle über die weiteren Entwicklungen zum Thema auf dem Laufenden halten.

Termine / Praxisbesuche
Bitte kommen Sie nicht unangemeldet in die Praxis sondern nehmen Sie zunächst ausschließlich per Telefon: 06188-82252 oder per E-Mail: familienaerzte@t-online.de Kontakt mit uns auf, um ein bestmögliches Vorgehen abzustimmen.
Bei Erkältungskrankheiten haben wir eine gesonderte Infektionssprechstunde eingerichtet und werden Sie geschützt untersuchen. Der Zugang zur Praxis erfolgt hierbei nach Voranmeldung über einen gesonderten Eingang.

Wartezimmer
Es ist uns ein Anliegen, Ihre Wartezeiten in unserer Praxis auf ein notwendiges Minimum zu begrenzen.
Bitte nutzen Sie während der Pandemiefür unsere Infektsprechstunde auch das "rollende Wartezimmer": Sie können (und sollten nach Möglichkeit) sicher in Ihrem Auto vor der Praxis warten.
Rufen Sie uns nach dem Parken bitte unter der Sondernummer 0171-4725347 (hierunter erfolgen keine Terminvergaben) an, um den Einlass zu besprechen.

Kindertagesbetreuung + Schule
Unter folgenden Links erfahren Sie, was Eltern wissen müssen in Bezug auf Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen oder Heilpädagogische Tagesstätten:
Kindertagesbetreuung in Bayern
Kindertagesbetreuung in Hessen

Merkblatt Download: Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern und Jugendlichen in Schulen

Merkblatt Download : Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern in der Kindertagesbetreuung - eine Informationen für Eltern und Erziehungsberechtigte

Elternhilfe
Infos zur Beantragung von Elternhilfe finden Sie hier auf den Seiten des bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege
Auf diesen Seiten können auch die Unterlagen zur Antragsstellung heruntergeladen werden.

Krankschreibungen ("AU"-Bescheinigungen)
Die Sonderregelung zur Möglichkeit einer "telefonischen Krankschreibung" bei leichten Atemwegserkrankungen wurde nochmals verlängert und gilt nun bis zum 30. September 2021.

Rezepte / Überweisungen etc
Bitte bestellen Sie benötigte Unterlagen wie z.B. Rezepte / Überweisungen vorzugsweise per E-Mail bei uns.

Telefon-/Videosprechstunden
Für eine bestmögliche, vertrauensvolle Zusammenarbeit halten wir das persönliche Gespräch mit unseren Patientinnen und Patienten für ideal.
Wenn es aber besondere Situationen - wie z.B. die Corona-Pandemie - zeitweise erfordern, können Sie sich hier für eine Videosprechstunde mit unseren Ärzten anmelden.
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Testung auf Vorliegen einer Coronavirus-Infektion
Zwischenzeitlich gibt es eine breite Palette von Testmöglichkeiten und Teststellen, um eine Coronavirus-Erkrankung bei Ihnen nachzuweisen oder auszuschliessen.

Am zuverlässigsten sind "PCR-Tests", die in Facharzt-Laboren untersucht werden. Die Laborzeiten für PCR-Testungen schwanken meist zwischen 1 und 2, selten auch bis zu 4 Arbeitstagen.
Die Regelung mit jederzeitiger kostenloser PCR-Testmöglickeit für alle Menschen mit Wohnsitz in Bayern wurde zum 01. Juli 2021 aufgehoben.
Ab diesem Zeitpunkt bestehen aber auch weiterhin die Testmöglichkeiten nach der Corona-Testverordnung des Bundes.

Wir beraten Sie gerne hierzu und führen die Testabstriche nach Voranmeldung in unserer Praxis für Sie durch.
Bitte rufen Sie uns vorher unter 06188-82252 an oder senden Sie uns eine E-Mail an
familienaerzte@t-online.de.

Hier können Sie nach erfolgter PCR-Testung direkt bei dem beauftragten Labor
Ihre Testergebnisse abrufen.
Sie benötigen dazu lediglich Ihr Geburtsdatum und den Labor-Auftragscode Ihrer Untersuchung. Diesen erhalten Sie von uns im Rahmen der Abstrichentnahme.

Corona-Schnelltests sind einmal pro Woche für symptomfreie Personen kostenfrei möglich!
Professionelle Point-of-care Corona-Schnelltests (Poc-Tests) ermöglichen eine Auswertung direkt in unserer Praxis und liefern in etwa 20 Minuten ein Ergebnis.
In vielen Alltagssituationen sind diese Tests aufgrund des schnell vorliegenden Ergebnisses am praktikabelsten.
Wir verwenden in unserer Praxis ausschließlich Tests, die in Deutschland zugelassen und beim
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gelistet
sind.
Seit 08.03.2021 haben alle symptomfreie Menschen in Deutschland in der Regel einmal pro Woche Anspruch auf diesen kostenfreien Corona Schnelltest, den wir nach Voranmeldung gerne für Sie durchführen.
Häufigere Schnelltests / Schnelltests als Ergänzung zum PCR-Test bei Symptomträgern sind weiterhin nur als IGEL/Privat-Leistung möglich (Kosten 30.- EUR).

Reihentests
Wir sind vom Gesundheitsamt Aschaffenburg beauftragt und können daher nach Absprache Reihentestungen bei Schulen und Kindergärten der Region, z.B. vor Wiederaufnahme des Regelbetriebes, anbieten.
Hierfür ist eine gute Planung unabdingbar - bitte wenden Sie sich bei Bedarf rechtzeitig an Herrn Dr. Miller.

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Bei Fragen zu Isolierung und Quarantäne:
Wenden Sie sich in diesen Fällen bitte weiterhin direkt an das zuständige Gesundheitsamt - Landratsamt Aschaffenburg - Merlostr.1-3, 63741 Aschaffenburg, Tel. 06021-394100
Hier können Sie auch in anderen Regionen nach dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt suchen.

Masken
Bitte kommen Sie weiterhin mit einer angelegten Schutzmaske (FFP-2 Standard) in unsere Praxis.
Im Rahmen der Behandlung entfällt die Maskenpflicht, soweit die Art der Behandlung diese nicht zulässt. Wir werden Sie in solchen Situationen bitten, Ihre Maske abzunehmen.


Ihr Praxisteam der Familienpraxis Karlstein

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Wichtige Links zur Corona-Virusepidemie

Robert-Koch-Institut (Übersicht alle Corona SARS-CoV-2 Themen)
Kontaktpersonen: Ausführliche Infos zur Einstufung und zum weiteren Vorgehen
Auswärtiges Amt Deutschland

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ANHANG: Basisinfos und Links zur Corona-Viruspandemie

Was ist das Coronavirus?
Seit Dezember 2019 sind zunächst in China, inzwischen auch weltweit, Fälle von Erkrankungen durch bestimmte Viren mit der Bezeichnung
SARS-CoV-2 aufgetreten.
Die regionale Gefährdungslage kann sich verändern.
Hier finden Sie die "internationalen Risikogebiete".Die Erkrankung selbst wird als Covid-2019 bezeichnet. Eine Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch ist möglich.
Auch durch beschwerdefreie Virusträger ist eine Ansteckung möglich.

"Bin ich erkrankt?"
Nach einer Inkubationszeit von 2-14 Tagen können Beschwerden auftreten, die stark an eine Grippe oder eine Bronchitis erinnern, z.B. Fieber, Husten, Atemnot.
Die Krankheitsverläufe sind aber unspezifisch und vielfältig. Die meisten infizierten Menschen entwickeln leichte bis mittelschwere Symptome und werden ohne Krankenhausaufenthalt wieder gesund.
Als häufigste Symptome werden Fieber und Husten berichtet. Dabei verliefen nach der bisherigen Datenlage ein weitaus überwiegender Teil der Erkrankungen milde bis moderat.
Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe (z.B. viralen Lungenenztündungen bis hin zur Notwendigkeit einer zeitweisen maschinellen Beatmung) nimmt mit zunehmendem Alter und bei bestehenden schweren Vorerkrankungen zu.
Kinder können ebenfalls erkranken, zeigen meist aber nur milde Symptome.
Die Symptome einer Covid-2019-Krankheit lassen sich in etwa wie folgt klassifizieren:

Häufigste Symptome
Fieber
Trockener Husten
Müdigkeit

Seltenere Symptome
Gliederschmerzen
Halsschmerzen
Durchfall
Bindehautentzündung
Kopfschmerzen
Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns
Verfärbung an Fingern oder Zehen oder Hautausschlag

Schwere Symptome
Atembeschwerden oder Kurzatmigkeit
Schmerzen oder Druckgefühl im Brustbereich
Verlust der Sprach- oder Bewegungsfähigkeit


Wie kann ich mich und andere schützen?
Folgende allgemeine Vorsichtsmaßnahmen sind sehr sinnvoll, um ein Ansteckungsrisiko durch Grippeviren und auch durch das SARS-CoV-2-Virus möglichst gering zu halten:

- Waschen Sie sich häufig die Hände mit Wasser und Seife. Alternativ: Händereinigung mit einem alkoholischen Gel (in kleinen Fläschchen in Drogeriemärkten erhältlich)
- Verzichten Sie auf das Händeschütteln
- Fassen Sie sich möglichst wenig ins Gesicht, um etwaige Krankheitserreger nicht über die Schleimhäute von Augen, Nase oder Mund aufzunehmen
- Husten/Niesen Sie mit einem Taschentuch vor Mund und Nase - danach Entsorgung im Abfalleimer ODER Husten/Niesen Sie in den oberen Teil des Ärmels (um ständig eingesetzte Handflächen nicht zu benetzen)
- Halten Sie Abstand zu anderen Menschen, insbesondere wenn diese sichtbar an einer Atemwegserkrankung leiden
- Bleiben Sie bei Atemwegssymptomen generell zu Hause
- Reduzieren Sie unnötige Sozialkontakte
- Vermeiden Sie generell Grossveranstaltungen, die mit Körperkontakt / geringem Abstand zu Menschenmengen einhergehen.
- Informieren Sie sich vor Reisen über den aktuellen Pandemie-Stand
- Das Tragen von Schutzmasken/Mundschutz ist in bestimmten Situationen (z.B. im medizinischen Bereich, in bestimmten Gesprächssituationen oder zum Schutz von Angehörigen, die zu den Risikogruppen zählen) sinnvoll bzw. notwendig.

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